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Square Dance Traveler

Brussel Dancing Hearts

Einmal Brüssel „Hin- und Zurück“

So verrückt sind nur Square Dancer!

Der Wecker klingelte um 05.30 Uhr. Kein Ausschlafen trotz Herbstferien, denn wir hatten Großes vor; wir wollten nach Belgien.

Unser Ziel war, die Brussels Dancing Hearts in Wezembeek-Oppem zu besuchen!

Wir:
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Das waren Sylke, Nando, Aloys, Dennis und ich.

Ankunft Brüssel:

Keiner konnte Französisch sprechen, was aber nicht hinderlich war; wozu hat man Hände?

Die Verständigung klappte überall, nur nicht im Straßenverkehr! Nando, der die ganze Strecke alleine gefahren war, nahm  zwar alles gelassen hin, wir hingegen schwitzten Blut und Wasser. Aus allen Richtungen schossen Autos an uns vorbei. PICT0004-k1

Wie auch immer, wir erreichten um 9.30 Uhr unser erstes Ziel:
das 102 Meter hohe
Atomium. Sehenswert!!

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Fantastischer Blick über Brüssel!

Anschließend besuchten wir  Mini-Europe ; eine Rundreise durch Europa im Miniatur-Park.
DSC00185-k 
DSC00229-kEs war sehr interessant. Zum Beispiel der 13 Meter hohe
Eifelturm, DSC00217-koder der 4 Meter hohe Big Ben, der uns dann mit seinem Geläute  daran erinnerte, dass wir auch mal gehen mussten.

Wir hatten langsam Hunger! Also auf in die bekannte „Fress-Straße“, die dann allerdings nicht ganz unserem Geschmack entsprach.IMGA0358-k
Wir waren keine Fisch- und Muschelesser!

An vielen Pommes- und Pizza-Läden kamen wir vorbei, aber w i r wollten, (typisch deutsch), ein ordentliches Schnitzel!!

Unsere Suche führte uns in die Rue de l’Etuve, wo wir das Brüsseler Wahrzeichen entdeckten:IMGA0365-k

Das „Manneken Pis“!

Wir waren erstaunt, wie klein die Bronze- statue ist, nämlich nur 61 cm.
1985 hat das Manneken Pis ein weibliches Gegenstück bekommen (Janneken Pis). Wir haben sie leider nicht gefunden!

Erfahren habe ich aber, dass die Statue „Manneken Pis“ von Zeit zu Zeit verkleidet wird. Beispielsweise bei Länderspielen im Trikot der belgischen Nationalmannschaft, oder bei Geburtstagen  von Elvis Presley oder Mozart als diese verkleidet. Am Welt-Aids-Tag wird sie mit Kondomen bestückt! Verrückt, oder??

Das Rauschen des Wassers ließ uns nicht nur den Hunger spüren, nein, wir mussten jetzt unbedingt ein Lokal finden, wo wir uns niederlassen konnten, egal, was es zu Essen gibt!

DSC00210-kNachdem wir den Grand-Place, der alle 2 Jahre, leider nicht in diesem Jahr, in einen riesigen Blumenteppich (auf 300 m² ca 1 Million Begonien!) verwandelt wird (wie hier in Miniatur zu sehen ist) überquerten hatten,

landeten wirDSC00294-k in einem  Eckladen mit Bratwurst und Fritten. Aber – es gab auch einen tollen Salatteller; uns hat alles gut geschmeckt!

Von allen „Qualen“ befreit gingen wir um 17.00 Uhr Richtung Parkhaus.

Wir wollten jetzt unbedingt wissen, wo das Clubgebäude der  Brussels Dancing Hearts ist.  Um aus dem Stadtgewühl heraus zu kommen, brauchten wir ca 45 Minuten . Aber wir hatten ja schließlich noch viel Zeit bis 20.00 Uhr!

In Wezembeek-Oppem waren wir auch schnell. Doch dann kam unser  Navi nicht mehr klar. Wir fanden die Oppem Laan 149 nicht.  Die Umgebung hatten wir schnell zu Fuß  erforscht, wir waren auch immer auf der Oppem Laan, aber es gab keine Nr. 149! Laut Beschreibung musste die Halle unterhalb einer Kirche sein, aber wir konnten keine Kirchtürme entdecken.

Ein einsamer „Kneipengänger“ (die Fahne wehte ihm voraus!) sprach uns an (natürlich auf Französisch), ob wir etwas suchen. Er verstand nichts, Sylke und ich verstanden ihn nicht; aber da fiel mir das Wort „church“ ein und siehe da, er konnte uns zeigen, wo es lang ging!! Als die Männer (Nando, Dennis und Ali) mit dem Auto kamen, konnten wir ganz stolz unser Ergebnis verkünden.  Der Clou war, dass wir die ganze Zeit um diese Kirche herum gefahren sind, (sie hatte keinen Turm) und die Zufahrten waren immer Einbahnstraßen. Jedenfalls in unserer Ecke. Wir parkten unser Auto am Straßenrand und warteten bis kurz vor 20.00 Uhr.

Und das Warten hatte sich gelohnt. Wir wurden wirklich sehr freundlich empfangen, alle redeten auf uns ein (ratet mal, in welcher Sprache)! Ich suchte verzweifelt nach Ingeborg, mit der ich mich über die Mails in Deutsch verständigen konnte.  Wie sich später heraus stellte, ist Ingeborg aus Deutschland. Der President Etienne Toussaint war an diesem Clubabend nicht da. Aber der Clubcaller! Philippe Dardenne callte im Wechsel für die Students und die Sinners MS. Es hat riesigen Spaß gemacht.

DSC00307-kBrüsseler Clubmitglieder

DSC00308-kIngeborg, Helga,
Clubcaller Philippe,
Ali, Sylke, Nando und Dennis

Die Tänzer(innen) waren so freundlich zu uns, wir hätten auch gerne noch an der Afterparty teilgenommen, aber wir hatten schließlich noch 220 km zu fahren. Also verabschiedeten wir uns mit Küsschen rechts und links und fuhren los. Nando hat wieder das Lenkrad übernommen, lies sich dann aber doch von Sylke ablösen.
Wir danken euch dafür!

Es war ein schöner, wenn auch anstrengender Tag!  Und wir waren froh, dass die Tänzer(innen) nicht so tanzen, wie die Autofahrer fahren!!

Brüssel ist auf jeden Fall sehenswert, an einem Tag zu schaffen, incl Tanzen!
Nächstes Jahr fahren wir wieder hin:

Zum Special Dance  „30th anniversary“
vom 21.05.2010 bis 23.05.2010.

Caller ist : Anders Blom   -   Cuer: Susie Rotscheid

Bis dann grüßt euch
Helga

Bilder von: Nando, Aloys und Helga

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