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„Still-Leben“ auf der A 40 Geschätzte drei Millionen Menschen - und wir waren mit dabei!
18.07.2010, ein Datum, das wir uns merken sollten, denn so
schnell erleben wir Square Dancer so einen Stau auf der Autobahn nie wieder!!
 Für das spektakuläre Kulturhaupt-
stadtprojekt „Still-Leben“ wurde die A40 auf einer Länge von 60 km für Autos gesperrt. Ca. eine Million Rad- und Inlinerfahrer, sowie unzählige Fuß-
gänger, haben zwischen Duisburg und Dortmund auf der Autobahn gefeiert.
3.100 THW-Helfer haben sonntags früh um 5.00 Uhr 20.000 Bierzelttische mit Bänken
aufgestellt, die von Teilnehmern, die ihre Fähigkeiten präsentieren wollten, gebucht werden konnten.
  
Die Autobahn war von Samstagabend 22.00 Uhr bis Montagmorgen
fünf Uhr gesperrt. Jemand, der es wörtlich genommen hat!!
 In Richtung Duisburg wurden die
Tische aufgestellt. Auf der Gegen- fahrbahn, der Mobilitätsspur, waren keine Fußgänger zugelassen. Da konnte alles fahren, was Räder, aber keinen Motor hatte.
Die Sonne schien wohlgefällig auf das Ruhrgebiet, was uns Tänzer gewaltig zum Schwitzen brachte.
Kay warnt hier: nicht schneller als 100 laufen!!
Dank der hervorragenden Organisation der beiden Square Dance Clubs
Jester Dancer aus Bochum (danke Frank) und den Hellweg Shufflers aus Dortmund (danke Daniel) hatten wir alle einen Platz an der „längsten Tafel“ der Welt. Sogar Kuchen wurde
für die Tänzer gebacken und gespendet. Frank hat es auch geschafft, Strom auf die Autobahn zu bekommen, was nicht so einfach war. Aber ohne Strom hätte das
Callen, somit das Tanzen wohl nicht funktioniert!! Caller Thorsten Dudziak.
 Wir Bonner waren mit 15 Tänzer
(innen) da: Beate, Herbert, Barbara, Andrea, Jutta, Annett, Di-Wi, Bernie, Sabina, Mechthilde, Sylke, Nando, Aloys, Dennis und Helga.
 Zu den 29 Jester Dancers und den 50 Hellweg
Shufflers kamen noch 130 Gäste aus 29 weiteren Clubs. Es waren also 209 Tänzer auf der A40. Tim Bressinck, Thorsten Dudziak und Steffen Knott haben alles gegeben und die Squares trotz
„massiver Bodeneinwirkung“ am Laufen gehalten. Um 16.00 Uhr war für uns Schluss. Letzte Fotos auf dem Rückweg:
Wann sich der Stau aufgelöst hat, weiß ich nicht.
Wenn es auch anstrengend war sind wir doch froh, dabei gewesen
zu sein. Schließlich hat ja jeder so „seinen“ Vogel!!
Bilder von Nando & Helga Bericht von Helga
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