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Heutzutage wird ein Tanz im Gegensatz zu früher nicht mehr auswendig gelernt. Die vier in einem Quadrat (Square) stehenden Paare führen zum Rhythmus der Musik die Figuren aus, deren Namen ihnen der Tanzmeister (Caller) als melodischen Befehl zuruft. Die Kunst des Callers besteht darin, die Figuren so miteinander zu verknüpfen, dass für die Tänzer ein harmonisch fließender Ablauf entsteht. Jeder Tänzer muss die Figuren beherrschen, um sie auf Zuruf tanzen zu können. Ein “Tip” - eine Tanzrunde - besteht meist aus einem “patter call” und einem “singing call”. Beim patter call können Caller und Tänzer zeigen, was sie “drauf haben”: Der Caller, indem er die Figuren flüssig aneinanderreiht und den Square wieder in die ursprüngliche Form zurückbringt, die Tänzer, indem sie konzentriert die Calls nach der Musik ausführen und auch anspruchsvolle Kombinationen bewältigen.
Der “singing call” ist einerseits einfacher, weil sich Figurenfolgen wiederholen, er ist aber auch schwieriger, weil die Tanzanweisungen in den Text eines Liedes verpackt werden und erst einmal erkannt werden wollen. Für Anfänger besteht die Schwierigkeit darin, dass die Musik unerbittlich weitergeht und keine Denkpausen erlaubt.
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